Cashewkerne und die Vitamine

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Der Cashewbaum gehört wie die Pistazie und auch die Mango zur Familie der Sumachgewächse. Hierbei handelt sich um den Laubbaum, welcher ursprünglich aus Brasilien entstammt und von portugiesischen Eroberern im Verlauf 16. Jahrhunderts nach Indien und Afrika gebracht wurde.

Die Bevölkerung Brasiliens hatte einst schon früh erkannt, dass in dem Cashewbaum heilende Wirkungen schlummern. Daher wurde die Rinde bei Hautausschlägen und Zahnfleischentzündungen verwendet. Die Blätter kamen bei Hämorrhoiden und Durchfall zum Einsatz. Dort, wo der Cashewbaum wächst, werden die Bestandteile heute ebenfalls noch als Heilmittel verwendet.

Das hauptsächliche gilt allerdings den Cashewkernen, die als köstliche Knabberei auf der ganzen Welt bekannt sind, beispielsweise als Zutat im Studentenfutter.

cashewkerne

Welche Vitamine stecken in den Kernen der Cashewbnüsse?

Cashewnüsse sind ein sehr guter Lieferant für unterschiedliche Vitamine. Die Cashewkerne besitzen sehr viel Vitamin B1. Diese enthalten bis zu 580 Mikrogramm Vitamin B1 je 100 Gramm.

Dieses Vitamin ist beteiligt am Energiestoffwechsel der Zellen des Körpers. Es ist ebenfalls gut für die Speicherung von Energie sowie die Erhaltung des Herzmuskel- und Nervengewebes. Mangelerscheinungen sind Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Gedächtnisstörungen. Zudem kann es zu Skelettmuskelschwund, Ödemen, Herzmuskelschwäche kommen. Zudem enthalten Cashewnüsse große Mengen an Vitamin B6. In 100 Gramm Cashewnüssen stecken 530 Mikrogramm dieses Vitamins. Das Vitamin ist wesentlich für über 100 biochemische Reaktionen beim Stoffwechsel. Dies beeinflusst zudem auch maßgeblich die Bildung von Botenstoffen für das Nervensystem sowie das Immunsystem. Ein Vitamin B6- Mangel kann sich hier durch Entzündungen des Mundraums sowie Hautausschläge im Gesicht oder auch am Kopf äußern.

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